Die Ananas-Infektion

Erstmal ein kleine Bombaynachtrag, bevor ich zu seltsamen Krankheiten komme.

Bombay ist eine Stadt der voelligen Extreme. Extrem gross, extrem laut, extrem schmutzig aber auch extrem lebendig, extrem spannend, extrem....

Sicher ist es nicht einfach Indien sofort zu moegen, wenn man zunaechst nur Bombay sieht, aber es Indien ist mehr als Bobmay und auch die heimliche Hauptstadt hat ihren Charme. So fand am Sonntag zum Beispiel ein grosser Charity-Marathon statt, die halbe Stadt war gesperrt und somit sehr ruhig und auch die groessten Skeptiker konnten Bombay mal - in aller Ruhe - geniessen. Auch der Ausflug nach Malabar Hill mit dem stadteigenen Park sicher lohnenswert. Ausserdem kann man Stadt und Strand so auch mal im Panorama geniessen. Sightseeing geht natuerlich auch immer, wobei man in Bobmay als Tourist oft sehr belagert ist. Wem das nichts ausmacht ist hier sicher genau richtig!

Gestern haben wir uns dann an unsere erste Zugfahrt rangetraut. Carsten und ich gezwungenermassen in der dritten Klasse - das ist heir schon eher Luxus -  und Claire und Eric in der 5. Klasse. Leider waren nicht mehr genug Tickets fuer alle in einer Klasse, daher der Luxus. Aber vielleicht wars auch ganz gut beim ersten Mal so zu reisen...

 So sind wir heute Mittag also nach ein paar sehr erlebnisreichen, aber auch kraeftezehrenden Tagen in Bombay sind wir heute in Arambol/Goa angekommen. Oder genauer gesagt im Paradies -  oder so. Bambushuette dierkt am Strand, Meer soviel man will, frisches Obst, gutes Essen und Ananas...

Wie sich der ein oder andere sich vielleicht erinner sollte es zu meinen ersten Amtshandlungen gehoeren firschen Ananassaft zu trinken am Strand. Das merkwuerdige daran ist, dass ich die anderen offenbar mit dieser Passion angesteckt angesteckt habe. Ein typischer Fall von Ananasinfektion also! Das Zeug wird aus frischer Ananas gemacht, enthaelt sonst nichts und ist einfach teuflich lecker. Tja, ich wuerd euch ja was rueberschicken, aber geht leide nicht ;-) So muesst ihr mir einfach glauben, dass es nah an Necktar und Ambrosia rankommt!

Jetzt heisst es fuer uns erstmal ein paar Tage hier ausspannen und Kraefte tanken bevor es weiter geht auf getrennten Wegen. Claire und Eric werden nach Sueden weiterreisen, Carsten und ich ins Landesinnere nach Hampi und Hyderabad. So jedenfalls der Plan bisher.

Bis dahin geniesse ich das Leben in vollen Zuegen, mach noch ein paar Bilder, die ich dann hoffentlich beim naechsten Mal hochladen kann.

Bis dahin seid alle schoen brav, fleissig und geschaeftig und denkt an die kleine Juditha Pims...

***

Blick aus unsere Huette:

Ananassaft:

Sonnenuntergang:

 

19.1.09 13:55

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lars (25.2.09 19:46)
Cooles Strandfoto!
LG, Lars

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