Delhi und ein kleines Indien-Fazit

Die letzte Station in Indien war Delhi. Nachdem wir ja bereits einen kleinen Abstecher dorthin gemacht hatten, war es fuer Carsten und mich natuerlich ein leichtes uns zurechtzufinden und auf keine Rickshaw oder aehnliches angewiesenzusein. Gleiches Hotel wie beim letzten Mal. Da wir nur begrenzt Zeit hier haben legen wir auch gleich los. Ich kuerz das hier ausnahmsweise mal ab, weil ich sonst nicht mehr fertig werde mit der Blogerei (ausfuerhlich bei der Bildershow dann). Im Pirnzip sind es zwei einhalb Tage Sightseeing - Tempel, Fort, Gandhi-Denkmal, muslimische Graeber, Baby Taj - und ein bisschen shoppen - ich einen Wandteppich, Carsten eine Sitar. Nochmal gutes indisches Essen, ein bisschen nepalisches und jede Menge Tee.

Dann trennt sich Carstens und mein Weg - er nach Kalkutta, ich nach Bangkok.

 

Fazit: Indien ist ein grossartiges Land. Eigentartig, einzigartig, befremdlich und doch vertraut.

Die Menschen innerhalb des Landes so unterschiedlich - von superreich bis bitterarm, Armut, die man aus Deutschland nicht kennt. Und doch sind viele in ihrer Armut zufrieden. Warum? ICh weiss es nicht, vielleicht aus religioesen Gruenden? Vielleicht weil zufrieden sein einfacher ist und gluecklicher macht als unzufrieden sein? Vielleicht akzeptieren eines Schicksals, das nicht zu aendern ist? Resignation?

Und die Reichen? So reich, dass sie sich in Indien alles leisten koennen und doch nicht ueber ihren Tellerrand hinausschauen. Die Probleme im Land nicht sehen und gut sind im Schoenreden. Oder sie nicht sehen wollen?! Die der MEinung sind auch die Aermsten koennen zu Geld kommen, frei nach dem Motto unbegrenzte Moeglichkeiten, die es so sicher nicht gibt!

Und die Superreichen? Stars im eigenen Lan. Und in der Welt? Kennt sie kaum einer!

Und trotzdem, trotz eines fehglenden Zusammenhaltes ein blindes Verstaendnis. Vielleicht weil alles so denken? Ich weiss es nicht!

 

Aber was ich weiss, ich werde wieder kommen! Ich mag das Land trotz aller Schwierigkeiten und Herausvorderungen, auf die man hier immer wieder stoesst. Die einen manchmal an seine Grenzen bringen, vor allem an die Grenzen meiner durchaus begrenzten Geduld!! Also, bis zum naechsten Mal...

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28.2.09 13:59

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