San Augustín de la Valle Fértil

Von MEdnoza aus fahre ich mit dem Bus nach San Juan und von da weiter nach San Augustin. So, da wird sich jetzt der ein oder andere vielleicht fragen, wo zum Teufel ist das, und was soll ich sagen, mit Recht! Vier Stunden gehts die Fahrt in die Mitte von Niemandsland - Kakteen wohin man schaut (oder heisst es Kaktusse, Kaktuten, Kaktüsser), Berge ringsum und viel sandiger Boden. Aber schön!

In San Augustin werde ich vom Hostel abgeholt, buche gleich meine Tour ins Valle de la luna für morgen inklusive Trekking. Beim Abendessen lerne ich Pablo kennen, einen Peruaner, der die gleiche Tour in Bolivien vorhat wie ich. Leider fährt er heute Nacht schon nach Salta, so dass wir uns wohl kaum nochmal treffen, aber vielleicht in Peru dann.

Früham nächsten Morgen gehts los, per Minibus zm Valle de la luna. Mit Guide gehts dann im Auto ins Tal rein, das wirklich ausschaut wie ein Mondtal, oder wie "in einem Land vor unserer Zeit" - kein Wunder dass sich die Dinos hier wohlgefühlt haben

Einzigartige Felsformationen in verschiedenen Farben, Formen und Grössen, aberwitzig geformt bestimmen das Landschaftsbild. Der Guide erklärt sehr viel über die Entstehungsgeschichte und die Geologie des Tals, allerdings nur auf spanisch, so dass ich nach etwa der Hälfte seiner Ausführungen nicht mehr zuhören kann.

Aber schön ist es auch ohne Erkärungen...

Nach etwa drei Stunden sind wir wieder zurück an der Basisstation und nach einem kurzen Mittagessen gehts für mich zusammen mit zwei Holländerinnen und Alessandro, einem Schweizer aus meinem Hostel zum Cerro del Morendo, einem kleinen Berg hier im Tal, den wir zusammen besteigen wollen, Mario, unser Tourguide führt uns langsam an den Aufstieg ran, verbietet uns das sprechen und macht immer wieder kleine Pausen zwischendurch, so dass wir durchatmen können. Und er erklärt unterdessen viel über Flora und Fauna des Tals und über geologische Zusammenhänge. Und da ich die Einzige in der Truppe bin, die halbwegs spanisch kann spiel ich die Übersetzerin - macht viel Spass... Oben angekommen haben wir eine herrliche Aussicht und geniessen die letzten Sonnenstrahlen, bevor diese hinter unserm Berg verschwinden.

 

Der Abstieg geht relativ schnell und so sind wir leider viel zu früh zurück an der Basisstation und müssen fast zwei Stunden auf unseren Rücktransport warten.

Im Hostel gibts erstmal eine Dusche und dann ein bisschen Abendessen. Da unser Herbergsvater aber Asado mit seiner Familie abhält und nur fünf Gäste im Hostel sind, läd er uns kurzerhand dazu ein und so haben wir einen sehr lustigen Abend. Da mein Bus nach San Juan um vier Uhr morgens fährt bleibe ich wach - glücklicherweise hab ich Begleitung von Alessandro, so dass es nicht ganz so schwer fällt.

2.5.09 16:02

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


gwen (10.5.09 22:24)
kacktussen, ist doch wohl klar ;-)

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