Sucre

Da ich mal wieder elend hinterher bin mit meiner Schreiberei gibts übver Sucre nur eine Zusammenfassung.

Sucre, die alte Hauptstadt Boliviens, jetzt nur noch Sitz der Judicative war eine Oase währen meines Bolivienaufenthalts. Denn im GEgensatz zu Uyuni oder Potosí ist es hier endlich mal nicht kalt, sonder tatsächlich FliFlop und kurze Hosen Wetter. Und da in Sucre am 25. Mai 1809 der erste Schrei nach Unabhängigkeit laut wurde, feiern die Sucreños ihr Bicentario ausführlich und ich mittendrin. Daher verbring ich meinen ersten Tag auch damit im Park bzw. auf dem Plaza 25 de Mayo zu sitzen und einfach zu beobachten.


Tag zwei in Sucre bin ich schon wieder unternehmungslustiger, besuche das Stadtmuseum von Sucre, fahre raus zu einer Wand, an der Dinosaurierfussabdrücke zu sehen sind und treff mich wieder mal mit Tim, der auch grade hier ist.


Tag drei ist ein bisschen chaotisch, da ich überraschenderweise aus meinem Hosel raus muss, da das für die 200 Jahrfeier komplett ausgebucht ist. Aber Mit der Hilfe von Ard, einem Holländer, den ich unterwegs getroffen habe schaffe ich es mir doch noch ein anderes Hostel zu organisieren. Dank der Feierlichkeiten in der Stadt muss man hier gar nicht weit gehen für irgendwelche Sehenswürdigkeiten, die Stadt und die Menschen hier bieten alles was man braucht und ich verbringen den Tag damit mit Ard durch irgendwelche Hinterhöfe zu streifen, in denen irgendwelche Ausstellungen oder kleine Märkte sind.

Abends treffen wir uns mit einer ganzen Horde Holänder, die ich auf dem Weg und hier in Sucre getroffen hab - sehr lustiges Volk - und gehen das erste Mal seit einer halben Ewigkeit mal wieder tanzen!

Tag vier lass ich wieder ruhiger angehen mit einem ausführlichen Frühstück mit vielen Vitaminen auf dem Mercado und einem ausgedehnten Einkaufsbummel auf dem hiesigen Schwarzmarkt. Und noch ausgedehnter ist der Mittagschlaf im Park bevor ich mich abends mit all den Holländern für ein Openairkonzert treffe. Leider ist das Konzert so rein musikalisch nicht so unser Fall, wir haben aber trotzdem Spass

An meinem letzten Tag in Sucre besuche ich gemeinsam mit Ard noch den Friedhof, der mehr Urnengräber hat als Berlin Häuser und die sind dann auch noch mehrstöckig angelegt, mit Leitern zu erreichen, wie kleine Häusschen ausstaffiert. Seltsam.

Nachmittags statten wir dem Castel de la Glorietta noch einen Besuch ab, was an sich nicht so besonders lohnenswert gewesen wäre, aber dabnk der 200 Jahrsfeier finden hier Reiterfestspiele statt, die wir ganz umsonst anschauen dürfen...

Abends dann veraschiede ich mich von meiner holländischen Fancrowd und fahre mit dem Bus über Nacht nach La Paz.

Von einer Hauptstadt zur Nächsten...

28.5.09 17:23

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