Cuzco

Cuzco erreiche ich mal wieder völlig durchgefrohren morgens in aller Frühe. Per Taxi gehts zum Hostel, wo ich glücklicherweise auch ohne Reservierung ein Bett bekomme. In da kuschel ich mich auch erstmalauch nochmal und schlafe ein paar Stunden in der Waagerechten..

Cuzco, das ist die Stadt, die Franzisco Pizzaro damals als Erste erobert hat. So gibts in der Stadt auch jede Menge Kolonailgebäude, die der Stadt ein wenig ein italinisches Aussehen und Flair verleihen. Zum Glück sind aber auch viele der alten Inkaspuren noch zu finden.

Meinen ersten Tag hier verbinge ich aber mit Rumhaengen, Waesche waschen, lesen und einem kleinen ersten Stadtbummel durch die Stadt. Bei der Gelegenheit buche ich auch einen kleinen Reitausflug zu ein paar Tempeln on der Umgebung fuer morgen. Abends gibts ein gemuetliches Feierabendbier mit neuen Freunden in der Bar im Hostel und frueh gehts dann auch ins Bett, da es am naechsten Morgen auch zeitig losgeht zum Reiten. Dachte ich jedenfalls... Hab mal wieder nicht mit suedamerkianischer Zeiteinteilung gerechnet und so geht es erst mit einer Stunde Verspaetung los.

Mit zwei Amerikanern und einem Guide gehts durch die Berge im Hinterland von Cuzco - wunderschoen!! Erstes Ziel ist der Templo de la Luna, einem alten Inkatempel, von dem allerdings nicht mehr viel uebrig ist. Aber das wenige bekommen wir von einer jungen Studentin gut erklaert! Und auch der Templo de los Monos ist auf dem Programm. Dann gehts, nach heftiger Diskussion mit unserem Guide noch fuer zwei Stunden zu Pferd durch die Berge bevor es zurueck zur Ranch geht. Das gute an der Ranch ist, dass sie oberhalb einer beruehmten Inkafestung liegt, Saksaywhaman. Und die kann ich mir auf dies Art und Weise auch noch ganz umsonst anschauen!

Zurueck in Cuzco wartet frische Waesche auf mich und eine Einladung meiner Zimmgenossen zum Abendessen, die ich doch dankend annehme. Leider ist Indisch in Suedamerika wohl keine gute Idee... Aber wir lassen uns den Abend nicht vermiesen und statten dem beruehmten Club Mama Afria einen Besuch ab!

Der folgende Tag ist nach der Feierei natuerlich ein bisschen langsamer, aber trotzdem gibts ein bisschen Kultur fuer mich. Ich schau mir das Kloster Santo Domingo an, das aus und auf einem Inkatempel errichtet wurde, dem Sonnentempel Qorikancha. Viele der alten Strukturen sind noch erhalten und man bekommt einen guten Eindruck von der Handwerksfertigkeit der Inka. Die Ausstellung im Klostergarten ist zwar nicht mein Ding, aber gut. Danach schlendere ich noch gemuetlich ueber einen grossen Kunsthandwerksmarkt, kann mich aber nicht dazu durchringen schon wieder Krims Krams zu kaufen - kommt aber sich noch

Und als ich zurueck ins Hostel komme, wartet eine schoene Ueberraschung auf mich, meine hollaendischen Freundinnen und Tim mit seinem Mitbewohner Christian sind ebenfalls in Cuzco eingetroffen! Und so verbringe wir einen netten Abaned gemeinsam in der Bar...

Der naechste Tag bringt ein paar organisatorische Dinge mit sich. Wir wollen naemlich gemeinsam eine vier Tagestour zum Machu Picchu machen und das heisst Agenturen abklappern. Zu guter Letzt finden wir aber eine, die uns einen vernuenftigen Preis anbietet und wir buchen fuer uebermorgen unsere Tour! Und das feiern wir am Abend auch ausfuehrlich - mal wieder im Mama Africa!

Nach wenigen Stunden Schlaf ist der naechste Tag mal wieder im Zeichen der Erholung zu verstehen - ich muss aufhoeren erst um halb sechs ins Bett zu gehen... Aber wenigstens schaff ich es mir mit Tim und Christian noch ein paar Sachen in der Stadt anzuschauen. Und einen Bus nach Arequipa fuer den Tag nach unserer Rueckkehr buchen wir noch. Abends haben wir dann ein Briefing mit unserm Guide fuer die Tour morgen. Sonst laueft der Tag vollends ruhig aus und endet zeitig im Bett.

Morgen gehts dann los auf unser Machu Picchu Abenteuer - Da freu ich mich schon riesig drauf!!!

 

10.6.09 17:23

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