Máncora

Nach fast 24 Stunden Busfahren und Warten komme ich morgens in Máncora an. Gleich beim Aussteigen treffe ich auf zwei deutsche Mädels, Anuscha und Josefine und auf zwei Schweizer, Reto und Roman, mit denen ich mir ein Taxi zum Hostel teile. Das erste Mal seit langem ist es mir bereits morgens um neun Uhr richtig warm und so ist die erste Amtshandlung angekommen im Hotel auch Umziehen - Bikini, Shorts und T-Shirt. Und gemeinsam mit Roman und Reto frühstücke ich erstmal und geminsam gehen wir mit zwei Amerikanern, Tim und Erik den Strand erkunden. Wasser ist herrlich und wir geniessen das Sonnetanken in vollen Zügen.

Und so verbringe ich den ersten Tag mit einem Wechsel aus Sonnenbaden und Schwimmen im Pazifik und den ersten Abend in der Bar im Hostel, wo ich unter anderem Dank Pub-Quiz jede Menge Leute kennen lerne!

Tag zwei beginnt sportlich für mich. Das erste MAl seit Australien und das zweite Mal in meinem Leben leihe ich mir ein Surfboard und stürze mich in die Wellen. Die sind hier nämlich Anfänger geeignet, schön lang und nicht sehr hoch. Und ich schaffe es tatsächlich die ein oder andere Welle zu stehen. Nachteil hier ist, dass das Wasser sehr flach ist und ziemlich viele Surfer unterwegs sind, so dass es teilweise ganz schön gefährlich ist im Wasser. Trotzdem hab ich jede Menge Spaß!

Abends gehts auch genauso sportlich weiter, es gibt nämlich Saösakurs und es gelingt mir und meiner Mitbewohnerin Marjolein ein paar Jungs davon zu überzeugen mitzumachen. Und trotz Knoten in Hirn und Füßen ist es eine riesen Gaudi und wir lachen herrlich viel.

Tag drei hält graue Wolken für mich parat, ich bin mal wieder krank. Allerdings hält mich das nicht davon ab am Strand rumzuliegen. Nur die Mojitos, die der Rest schon vormittags anfängt zu trinken, die spar ich mir. Trotzdem wird der 17.06. offiziel zum Mojito-Day gekürt und bietet hoffentlich den Anker für die ein oder andere Máncora- Reunion. Mittlerweile sind wir hier nämlich alle recht gute Freunde geworden und haben wirklich viel Spaß miteinander. Die Lachmuskeln werden am heutigen Tage besonders beansprucht, weil wir den Jungs anlässlich der Ladiesnight im Hostel Bikinis aufmalen - unglaublich wie viel Spaß auch die Jungs an ihren neuen Outfits haben - und eine riesen Party feiern.

Als ich am nächsten Tag zum Frühstück gehe - zum Glück ohne Kater, da ich ja auf Mojitos verzichtet habe - werde ich Zeuge einer unglaublichen Willens- und Leberleistung. Die Schweizer Reto, Roman und Frank und der Ire Jaimee sind gar nicht zu Bett gegangen sondern sitzen noch immer Mojito-trinkenderweise am Strand. Und da bleiben sie auch den Tag über. Unfassbar...

Meine Zeit in Máncora bestand also zusammengefasst aus Sonne, Strand, Surfen und Party, zusammenghalten von vielen netten Leuten! Und so fällt mir das Abschied nehmen schon schwer. Aber ich muss leider wieder nach Süden Richtung Lima zurück, da mein nächster Flug bereits vor der Türe steht! Das postitive: Meine Abreise wird zunächst mal von Anuscha und Fine begleitet und in Lima bin ich auch schon wieder verabredet - unter anderem mit meiner holländischen Fancrew!

13.7.09 18:24

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