Lima

Lima, das hat was von zurück in die Zivilisation. Die Hauptstadt Perus ist jetzt sicher nicht die schönste Stadt, aber sie bietet alle Annehmlichkeiten einer europäischen Großstadt. Als erstes treffe ich mich mit den Holländerinnen zum Brunch und als die dann Richtung Máncora aufbrechen genehmige ich mir erstmal einen Kaffee bei Starbucks und wende mich dann dem Einkaufen neuer Kleider zu - herrlich!!!

Abends treffe ich Marjolein (meine Zimmergenossin aus Máncora) und Daniel, einem Israeli, den ich aus Máncora kenne und geminsam gehen wir erst was essen und dann ins Casino. Natürlich bring ich es nicht über mich mein ohnehin knapp gewordenes Geld zu verspielen, aber es ist lustig den anderen dabei zuzusehen

Am nächsten Morgen kommen Anuscha und Fine aus Trujillo an und nach einem ausführlichen Frühstück gehen wir gemeinsam auf einen der riesigen Kunsthandwerksmärkte um die letzten Mitbringsel und Erinnerungsstücke einzukaufen. Und zu Dritt handelt es sich ziemlich gut!

Nachmittags gibts für mich wieder Starbucks - ich mag mein kleines Ritual inzwischen - und  Zeit Wäsche zu waschen.

Als ich gegen Abend mit Marjo und Daniel zum Essen will treffe ich hintereinander zuerst auf Philipp, einem Engländer, den ich aus Cuzco kenne, dann auf Sam, mein Zimmergenosse aus Cuzco und dann auf Ard, meinem holländischen "Stalker". Und natürlich verabrede ich mich für später. Das Essen fällt dann für Marjo und mich auch aus, da wir später Ceviche essen wollen, aber wir begleiten Daniel, für den es der letzte Abend ist auf einenn Drink.

Unsere Ceviche kriegen wir im Restaurant Astrid & Gaston, zusammen mit Ard und einem anderen Holländer. Das Essen hier kostet zwar mehr als mein Zimmer im Hostel, aber dafür ist der Fisch und der Pisco auch ausgezeichnet! Den Abend beschleissen wir dann alle gemeinsam auf der Dachterasse meines Hostels zusammen mit Sam, Philipp und einer Flasche Rum...

Am nächsten Morgen will ich eigentlich früh starten, aber da ich mit Ard verabredet bin wird daraus nix. Der braucht für Alles immer eiwig. Das Gute daran ist Joe. Joe ist ein Engländer, den ich hier getroffen hab und zu dritt fahren wir "gegen später" ins Zentrum von Lima. Über den Plaza de Armas gehts zum Convento San Francisco, das wir uns mit Führung anschauen. Besonders die Katakomben haben es den Jungs angetan Später stößt auch Fine noch zu uns und wir gehen in Chinatown zusammen Mittagessen - nachdem wir uns nach etwa 30 Minuten auf Gerichte zum Teilen geeinigt haben schmeckt es auch phantastisch gut!!

Auf dem Rückweg zum Hostel statten wir noch dem Plaza San Martin einen Besuch ab, wo neben einer Statue von Perus Eroberer Pizarro eine Statue zu Ehren der Patchamama, der Mutter Erde steht. Kleine Anekdore: Die Spanier hatten diese Statue erbauen lassen und den Künstler beauftragt der Figur eine Krone aus Flammen aufzusetzten - was man nicht bedachte war, das das spnische Wort für Flamme, nämlich llama in Peru durchaus auch eine andere Bedeutung haben kann. Und so hat diese Statue jetzt ein kleines Lama auf dem Kopf

Abends geh ich mit den Jungs ins Kino - Transformes 2, einer der schlechtesten Filme aller Zeiten!

Am nächsten Tag steht wieder mal ein bisschen mehr Kultur auf dem Plan. Die Jungs und ich gehen ins Museo de la Nacion. Hier gibts nämlich zum einen ein bisschen Inka-Geschichte und zum anderen eine hervorrangende Fotoausstellung über neue peruanische Geschichte, "Der leuchtende Pfad" und akutelle Politik. Sehr interessant, sehr bewegend!

Und im Zuge des kulturellen Austauschs gehen wir abends arabisch/israelisch essen und unterhalten uns über Sprichwörter in den verschieden Sprachen. Mein Favorit ist ein holländisches, was übersetzt ungefähr so geht : Endlich ist der Affe aus dem Ärmel gekrochen

Die letzten Tage in Lima verlaufen dann ruhig für mich. Ich verabschiede Ard nach Máncora, bummle mit Joe über diverse Schwarzmärkte und durch die Stadtviertel Limas und geniesse die letzten Tage in Südamerika.

Als quasi krönenden Abschluss holt mich mein perunaischer Freund Pablo gemeinsam mit einem Argentinier, einem Südafrikaner und einem Iren an meinem letzten Abend ab und wir gehen nochmal richtig schön aus in einen klassisch peruansichen Club ohne Touristen - herrlich! Wirklich gelungen!

 

Das wars für mich in Südamerkia. Der Abschied fällt schwer! Die Zeit hier ist so schnell vergangen und ich muss viele neue Freunde hier erstmal zurück lassen.

Das Gute: Es geht noch nicht nach Hause, jetzt gehts erstmal nach New York und damit zu Ben!

13.7.09 19:17

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